Titel


Keiner liebt mich...
1. Kapitel: The story begin!
'Sydney, steh auf oder du kommst zu Spät zur Schule!' 'Jaaaa Dad, ich steh ja gleich auf!' Ich hasste es wenn ich Morgens aufstehen muss wenn ich grade so schön geschlafen hab. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es bereits 7 Uhr war. Ich trat die Decke weg setzte mich hin und rieb mir erstmal die Augen. Ich stand auf und ging im Halbschlaf an meinen Kleiderschrank und nahm mir das Beste raus. Dann zog ich mich an und ging ins Badezimmer. 'Oh mein Gott, Syd du sahst mal besser aus.. Viiiiiiel Besser!' murmelte ich und wusch mich dann. Als ich fertig war ging ich zurück in mein Zimmer, schminkte mich, packte meine Schultasche, nahm mein Handy und meinen iPod aus dem Bett und ging runter. Ja, ich holte mein Handy und meinen iPod aus dem Bett, weil ich Nachts noch immer gerne Musik höre. Ohne Musik könnte ich garnicht mehr leben! 'Man freu ich mich auf die Ferien! 2 Wochen kein Wecker klingeln mehr zu hören!', sagte ich zu meinem Dad und setzte mich an den Tisch. 'Sydney, ich versteh dich nicht! Schule ist doch das beste was einem passieren kann.' Das war klar das mein Vater das sagt. Er hällt Schule für das größte! Ich nur für Zeitverschwenung. Ich mein, wozu lernt man Graphen oder Geometrie!? Ich will Sängerin werden, dafür brauche ich sowas absolut nicht! Appropo Sängerin... Heute war Ferienbeginn und somit auch der geile Karaoke Abend der bei mir Stattfindet! Als ich fertig gefrühstückt hatte, ging ich zur Schule und als ich auf den Weg zur Klasse war sah ich IHN!!! Diese wunderbare Person!!! Er hatte so einen perfekten Körper, so ein wunderbares Lächeln, so wunderbare Augen. Es war als wäre die Zeit stehen geblieben, alles was ich sah geschah in Zeitlupe und es kam mir so vor als wäre nur er und ich im Raum und man hört Musik, wunderbare Musik die genau hierzu passte. 'SYYYYYYYYYYYYYYD!!! DU WIRST ES MIR NICHT GLAUBEN!!!!' Aufeinmal ging alles wieder normal weiter, die Musik hörte auf zu spielen und dieser wundervolle Junge drehte sich um und ging in eine Klasse und Bunny kam auf mich zu. Bunny ist meine beste Freundin die von allen nur Bun genannt wird. Ich hoffte in diesem Moment das sie mir gleich etwas sehr wichtiges erzählen würde, oder ich würde ihr niemals verzeihen das sie mir diesen Moment zerstört hat! 'Was denn Bun?' 'Die Fischer hat uns allen gestern nen Klassenbuch eintrag gegeben, weil die Klasse dreckig war!' 'Ist nicht dein ernst oder? Was kann denn die Klasse dafür wenn der Ordnungsdienst nichts macht!?' 'Weiß nicht, aber wir haben jetzt nen Klassenbuch eintrag!' Ich hasste die Fischer! Aber sie war unsere Klassenlehrerin und sie muss schon wissen was sie tut... Als ich grad wieder in die Klasse gehen wollte schaute ich nochmal in die Klasse von IHM. 'Ai, Syd kennst du schon den Typen aus der B? Ich glaub er heißt Kai oder so! Sieht der nicht einfach nur geil aus?' Und genau in diesem Moment schrie jemand 'Kai, komm mal raus!' Und er kam raus! Wieder begann alles wie eben und es wurde so schön, das ich einfach nur Bunnys Hand griff damit ich nicht umkippte. 'Ist er das?' 'Ja!!' 'Jetzt schon, oder?' Er kam raus und zeigte mir wieder sein wunderbares lächeln. Er ging zu seinem Kumpel und ich hörte ihn sagen 'Kommste heut auch zu dieser Karaoke Party bei der aus der D?' Nunja, ich bin als 'Die aus der D' bekannt, aber immerhin würde Kai vielleicht kommen! 'Hast du das gehört Syd? Er kommt vielleicht zu deinem Karoke Abend!!!' War ich schwerhörig? Natürlich hatte ich das gehört! Allerding störte es mich das Bun ihn genauso toll fand wie ich und sie war genauso hübsch wie ich! Sie hatte diese Exotische Art mit dieser leicht gebräunten Haut, klein, diese braunen Augen und den wunderschönen langen schwarzen Haaren! An Geld scheiterte sie auch nicht, denn ihre Eltern waren mehr als reich, trotzdem wurde sie dadruch keine eingebildete Schlange. Dafür war ich dieses normale Mädchen, braune lange Haare, groß, schlank und blaue Augen. 'Wer isn das aus der D?', fragte Kai seinen Kumpel. 'Ich glaub die da drüben, steht da an der Türe!' Ein Glück das ich heute besonders geil aussah! Kai fing an zu grinsen und als ich ihn ansah lächelte er mich wieder an. Ich lächelte zurück und ich hörte nur noch wie Kai sagte das er auf alle fälle kommen würde. Ich freute mich wie ein Schwein!

2.Kapitel: First love - Bad love!

Endlich war es soweit! Ich saß fertig gestylt im Wohnzimmer und wartete darauf das die ersten Gäste kamen. Als ich auf die Uhr schaute war es genau 21Uhr. Es klingelte und ich stand auf und stöckelte zur Tür. Es war natürlich niemand anderes als Bunny. 'Hey Bun, und freust du dich auch schon?' 'Klar und wie!! Das wird doch total geil!' Nach 15 Minuten kam auch der Rest, auch ER, Kai! Er lächelte mich wieder an und dann redete er die ersten Worte mit mir und meinte 'Du siehst umwerfend aus!', und so dumm wie ich bin musste ich ja wieder mit einen meiner dummen Sprüche kontern und meinte 'Na dann fall mal lieber nicht um, ne Leiche hier tut sich nicht gut' Sobald ich das ausgesprochen hatte hasste ich mich dafür, doch er schien es lustig aufzunehmen und lachte. 'Der war gut muss ich mir merken!' Dann zwinkerte er mir zu und ich schwebte auf Wolke 7 ins Wohnzimmer. Die ganzen leute saßen auf den 3 Couches und machten es sich gemütlich und labberten herum. Ich nahm mir nach 5 Minuten das Mikro von der Karaoke Maschiene in die Hand und sprach 'Hallooooo, ich wünsche euch einen wunderschönen Abend und da ich ja bekanntlich diesen Abend organisiert habe muss ich wohl als erstes singen'. Es war ein geiles Gefühl als auf einmal alle anfingen zu klatschen und als ich mir einen Song, Jojo - Baby it's you, ausgesucht hatte kam auch schon die Melodie. Genau als ich sang 'Baby it's you' sah ich Kai an und er schaute mich mit so einem intensiven Blick an das ich Gänsehaut bekam. Als ich fertig war klatschten wieder alle und ich nahm mir ein Bier und setzte mich zu den anderen, aber natürlich in die Nähe von Kai. 'Du hast schön gesungen, echt, hat mir gefallen!' Das war Kai und wie er wieder lächelte! Ich wurde auf einen Schlag heißer und brach nur noch ein leises 'Danke!' raus. Als er dann dran war, und sich das Lied Schmetterling von Bushido aussuchte, schmolz ich dahin. Er konnte dieses Lied perfekt und bei ihm hörte es sich so wunderbar an. Wieder hatte ich das Gefühl als wäre nur er und ich da. Als er fertig war saß er sich neben mich und flüsterte mir ins Ohr 'Kann ich gleich mal mit dir reden?' Ich sah ihn an und antwortete ihm 'Klar!' Aufeinmal stand er auf ging zur Karaoke Maschiene und meinte 'Jetzt hört ihr ein kleines Duett, Robbie Williams und Nicole Kidman mit somethin' stupid gesungen von mir und Sydney!' Alle begannen wieder zu klatschen und zu jubeln und ich saß dort und verstand die Welt nicht mehr. Aufeinmal schubste mich Bunny nach oben und ich ging automatisch neben Kai. Die Melodie begann und wir fingen an zu singen, dabei schaute er mir tief in die Augen. Ich wusste nicht wie ich das jetzt verstehen sollte! Sollte das jetzt eine Liebeserklärung werden, oder sollte das ein Witz sein, oder wollter er einfach nur Aufmerksamkeit? In meinem Kopf drehte sich alles aber ich konnte dennoch singen. Ich sah ihm in die Augen und aufeinmal fing er wieder an zu lächeln. Mir kam das Lied unendlich lang vor und als wir dann singen 'by sain' somethin' stupid like I love U' legte er den Arm um mich und sah mich wieder so zauberhaft an. Als das Lied vorbei war kam er aufeinmal ganz nahe und küsste mich. Sein Kumpel rief nur noch 'Jaja, so ist Kai einfach nur ein Romantiker!' Wir gingen Hand in Hand zurück auf unserern Platz und der Abend wurde einfach nur noch geil. Ich saß auf seinem Schoß und seid dem Abend waren wir offiziell zusammen.

3.Kapitel: A happy life? Not for me!
Nach zwei Woche in der ich jede freie Minute mit Kai verbrachte, fuhr Kai auf Klassenfahrt. Beim Abschied fing ich fast an zu heulen, aber es war ja nur für 4 Tage. Als ich zu Bunny ging und sie umarmen wollte schubste sie mich weg und meinte 'Ach, jetzt kommst du wieder zu mir an!? Kaum ist dein Kai nicht mehr da bin ich wieder gut genug oder was?' Mir wurde mit einem male richtig schlecht! Ich war es nicht gewohnt von ihr so zickig angemacht zu werden. 'Hey Bun...' 'Bunny für dich, klar?' 'Bunny... Was soll das denn? Du weißt doch das dich niemand ersetzten kann und das du die tollste bist! Tu mir das nicht an du weißt das ich dich voll lieb hab!' 'Erzähl das deinem Lover, klar?' Sie schaute mich mit einem bösen Blick an und setzte sich nicht wie gewohnt neben mich. Als ich zu Alice ging meinte sie nur zu mir 'Was soll das, dass du Bunny so benutzt? Du kannst sie doch nicht einfach immer dann benutzen wenn du gerade lust dazu hast!' Ich verstand plötzlich garnichts mehr. Waren aufeinmal alle gegen mich? Was hatte ich denn getan? War es verboten glücklich zu sein? Ich wusste es nicht aber eines war mir klar, Bunny hatte überall herum erzählt, ich würde sie benutzten und da sie die kleine liebe Person war, glaubte ihr natürlich jeder, also war ich das Schwein und jeder hasste mich. Mir kamen die Tränen und als ich gerade mein Deutschbuch aufschlug und dort diesen Artikel über Selbstverletztungen las, dachte ich ernsthaft darüber nach mir etwas an zu tun und als ich dann dort diese Schere sah und sie in die Hand nahm hatte ich richtig Lust dazu mein Blut zu sehen. 'Oh mein Gott, Sydney brauchst du jetzt schon ne Anleitung dazu wie man sich die Pulsadern aufritzt oder was? Naja, ist ja auch egal wenn du das machen würdest würde dich eh keiner vermissen!' Ich sah sie mit totaler Verzweiflung an. Dann legte ich die Schere auf meinen Arm und flüsterte ihr zu 'Wieso bist du so gemein zu mir?' Und alles was sie antwortete war 'Du traust dich doch eh nicht dich zu verletzten' ZACK hatte ich die Schere gezogen und Blut tropfte auf den Tisch. Ich hatte nicht vor dies zu wiederholen denn es brannte. 'Du hast doch voll einen an der Klatsche!!' Bunny zeigte mir den Vogel und ich war allein. Ich nahm ein Tuch und als ich nach Hause kam erzählte ich meiner Mum das mir schlecht ist und somit musste ich den Rest der Woche nicht mehr zur Schule. Mir gings einfach schrecklich und ich hoffte jede Minute das Kai sich melden würde, doch nichts kam von ihm. Ich lag in meinem Bett und weinte, weinte wie ich noch nie vorher geweint hatte und jedesmal sah ich mir wieder diesen Kratzer an meinem Arm an und immer mehr habe ich dran gedacht noch einen Schnitt zu setzten denn es hatte ja garnicht so weh getan. Was hatte ich denn allen getan? Wieso passierte das alles mir? Jetzt erst wurde mir klar, das ich keinen mehr zum reden hatte! Meine Eltern arbeiteten täglich und ich war ein Einzelkind. Ich hatte Kai, doch der war auf Klassenfahrt und meldete sich nicht. Keine einzige SMS oder sonstiges. Hoffentlich machte er nicht gerade mit irgendeiner Schlampe rum und erzählt ihr gerade 'Ja, ich habe eine Freundin! Aber dieses kleine Miststück wird auch gut ohne mich auskommen! Du bist sowieso viel hübscher' Ich fing wieder an zu weinen und wollte einfach nicht mehr. Ich stand auf ging ins Badezimmer, nahm mir eine der Nagelscheren und ritzte den zweiten Kratzer rein. Diesesmal tat es nur noch ein ganz kleines bisschen weh aber es blutete mehr. Mit einem Schlag ging es mir wieder besser.

4.Kapitel: Trust nobody. . .
Als ich dann am Montag Morgen wieder zur Schule ging und Kai dort sah wollte ich direkt zu ihm doch dann wurde mir wieder schrecklich Schlecht und ich sah nur noch alles in Zeitlupe. Kai kam aus der Klasse und kurz darauf kam Bunny raus und rannte in seinen Arm. Es sah aus als würden sie sich schon ewig kennen als wären sie plötzlich die besten Freunde. Sie umarmten sich und lachten und als ich immer näher kam sah mich endlich Kai. Doch er lächelte nicht.. Er sah mich mit diesem verdammt enttäuschten Blick an und als ich vor ihm stand sagte ich 'Hey Honey, wie gehts? Wir war die Fahrt?' 'Was geht dich das an? Übrigens sind wir ab jetzt nicht mehr zusammen! Das war ein Fehler, echt! Hätte ich gewusst das du so ne falsche Schlange wärst hätte ich nie was mit dir angefangen! Du bist echt das letzte!' Für mich brach eine Welt zusammen! Was sollte das denn jetzt? Ich wurde plötzlich richtig wütend, sah Bunny an und fragte 'Was hast du ihm erzählt?' sie schaute mich mit diesem bösen grinsen an und Kai sagte 'Nur die Wahrheit! Komm mal klar!' Ich fing an zu heulen, drehte mich um und rannte zum Mädchenklo. Ich hatte genau jetzt den Drang mir wieder weh zu tun. Ich setzte mich neben das Klo, holte die Nagelschere raus die ich an dem Morgen noch in meine Jackentasche legte und drückte sie wieder auf den Arm. Jetzt tat es überhaupt nicht mehr weh, es wirkte befreiend und ich konnte wieder lächeln. Das Blut tropfte auf den Boden aber das war mir egal. Sollte doch das nächste Mädel denken ich hätte meine Tage oder sowas. Ich stand auf und ging heraus und wieder in die Klasse. Als ich in der Klasse ankam sah ich nur sie mit ihm rumscherzen und sie waren so glücklich. Am liebsten hätte ich ihnen die Schere in den Rücken gestochen. 'Ach da ist unsere falsche Schlange!' 'Bunny, mir ist noch nie aufgefallen das du immer von dir selber redest! Du solltest was dagegen tun!' Ich setzte mich hin und packte meine Sachen raus. Ich merkte das es Bunny störte das ich plötzlich so Selbstbewusst wirkte und nicht direkt rum heulte. 'Wenigstens habe ich Freunde!' Sie konnte mal besser Leute fertig machen! 'Och Bunny, wenigstens hab ich keine Freunde die ich erst anlügen musste!' Bunny wurde nervös, das merkte man denn ihr Blick zeigte es. Ich sah ihr in die Augen und wartete auf einen ihrer Sprüche. 'Wie konntest du nur meine beste Freundin sein? Ich glaub ich war wohl auf Crack oder so!' Jeder der zugehört hatte schaute mich jetzt an. Aber ich fing nur an zu lächeln und meinte nur 'Tja, ich sag ja, du solltest was gegen deine egoistische Art machen! Da kannst du auch direkt in ne Drogen Klink gehen!' Bunny machte den Mund auf schnappte ihn aber direkt wieder zu. 'Ach hör nicht auf das Mädchen!' meinte Kai. In dem Moment kam Frau Fischer in die Klasse und Kai verabschiedete sich. Im laufe der Stunde bekam ich einen Zettel zugesteckt. Als ich ihn las musste ich grinsen. Auf dem Zettel stand 'Haha, echt gut gekontert Syd! Ich bin immernoch für dich da okay? Mir ist egal was die anderen sagen! Bist doch ne süße! Kann ich gleich mal mit dir reden? Hdl Benni' Ich sah Benni, der gegenüber von mir saß an und lächelte ihn an. Er lächelte zurück. Mir fiel in diesem Moment auf, das Benni eigentlich total süß war. Er war zwar einer der beliebtesten in der Klasse, wie Bunny, dennoch hatte ich nie viel mit ihm zu tun. Jetzt mit ihm eine Freundschaft zu beginnen würde Bunny ziemlich zur Weißglut bringen. Ich weiß es ist nicht nett Menschen zu benutzten um anderen zu Schaden, aber tat nicht genau das auch Bunny? Ich schrieb zurück 'Danke (; Klar kannst du gleich mal mit mir Reden! Übrigens Danke das du zu mir stehst ich glaub einen Freund könnte ich jetzt gut gebrauchen! Ida ;D' Dann steckte ich ihm den Zettel zu. Als er ihn gelesen hatte lächelte er mich wieder an und dann widmete er sich voll und ganz seinem Mathe-Heft.

5.Kapitel: If your friends leave you, search new ones.

'Also, was ist los?' meinte ich zu Benni als er in der Pause neben mir herging, als ich auf dem Weg zum Schülerbüdchen war. 'Naja, ich finds echt scheiße von Bunny was sie so über dich rumerzählt, immerhin wart ihr mal beste Freundinnen, oder? Außerdem...' Ich hörte ihn nicht weiter zu. Bunny hatte also nicht nur Kai scheiße erzählt sondern der ganzen Klasse. Das war die Chance zu erfahren was sie rum erzhählt hatte. '....rumhacken!' 'Ähm... sorry Benni wenn ich so frage, aber was hat Bunny überhaupt rumerzählt?' 'Naja, das du halt mit irgenteinem Typen aus der Oberstufe rum gemacht hättest und das du Bunny erzählt hättest das Kai voll der Looser im Bett sei und sowas halt! Sie meinte auch das du Blau machen würdest damit dich keiner sehen würde!!' 'Und ihr habt das geglaubt?' 'Nicht alle, aber die meisten schon! Du weißt das Bunny sehr beliebt ist und da glaubt man ihr halt. Ich hab ihr nicht geglaubt ich hab immernoch gedacht du würdest Krank im Bett liegen! Und das hast du doch schließlich auch oder?' Ich sah ihn an 'Natürlich! Ähm.. Benni, du bist echt total lieb weißt du das? Hättest du nicht Lust heut Abend zu mir zu kommen und dann gehen wir zusammen irgentwo was trinken? Ne Cola oder sowas? Ich finde ich sollte mich schon bei dir bedanken, oder etwa nicht?' Aufeinmal kam Bunny um die Ecke und sah mich und Benni an. Man merkte das sie wütend war, denn sie schaute Benni mit einem sehr, sehr bösen Blick an. Genau in diesem Moment wusste ich das hier irgentwas faul war. Von wegen er hätte ihr nicht geglaubt... 'Klar, immerdoch!' Ich hatte eine Idee! Ich würde ihm einfach sagen ich müsse kurz aufs Klo, mich dann um die Ecke verstecken und sehen was Bunny zu ihm sagt! 'Du Benni, ich muss kurz auf Klo wartest du hier?' 'Klar!' Ich ging um die Ecke und genau das was ich dachte geschah. Bunny ging auf Benni zu und brüllte das ich alles super gut verstand. 'Hey, was soll das? Ich dachte unser Deal stand? Was redest du plötzlich mit der Bitch? Ich hatte dir doch gesagt das du sie erst Recht hassen sollst und wenn du das tust bekommst du nen Date mit mir! Also was soll das, das du plötzlich einen auf Kumpel machst?' Ich wusste es! Aber bitte, dieses Spiel würde ich sehr gut mitspielen können! Meine Frage war es nur, was sie davon hätte.. 'Hör mal zu Bunny, ich scheiß auf dich! Sydney is wehsentlich netter als du! Ich versteh garnicht wieso du einer der Beliebten bist, ehrlich nicht! Vorallem find ich es verdammt scheiße was du hier mit deiner angeblich besten Freundin abziehst! Nur weil Kai sie geiler fand als dich heißt das nicht das du die ganze Klasse auf sie hetzten musst!' Aha, darum ging es ihr also. Und so wollte sie sich rächen, unter dem Motto 'Du hast mir weh getan, werd ich dir also auch weh tun!' Na bitte, wenn du meinst es hilft dir! Bunny schaute ihn böse an und ging wieder. Ich ging zu ihm und umarmte ihn von hinten. 'Dankeschön.. Ich hab das mitgehört... Du bist echt ein geiler Freund!' flüsterte ich ihm ins Ohr und dann drehte er sich um und meinte 'Naja, am Anfang wollte ich dir echt weh tun und so, aber als du mich eben so angelächelt hast konnte ich dich nicht verletzten! Du warst einfach zu süß!' Aufeinmal klingelte es. Ich ließ ihn los und schaute ihm in die Augen. Dann legte er den Arm um mich und Arm in Arm gingen wir zur Klasse zurück. Ich hatte mir Bunnys bösen Blick richtig vorstellen können, aber diesen Blick den sie uns plötzlich gab, auf den war ich ganz und garnicht vorbereitet. Sie lächelte uns an, als hätten wir den Hauptgewinn gezogen und mit ihrem breiten Grinsen kam sie auf uns zu. 'Aaaah, Benni und Syd da seid ihr ja! Benni, tut mir leid wegen eben! Syd, Schatz, Süße, kann ich mal mit dir reden?' Ich wusste was sie vorhatte! Sie wollte mir meinen einzigen Freund jetzt auch noch weg nehmen, aber so dumm war ich dann doch nicht! 'Nein sorry, Bunny, ich verzichte! Aus deinem Mund kommt doch eh nur noch scheiße wenn du ihn öffnest! Geh weiter Lügenmärchen bei Kai erzählen und gibs ihm richtig! Übrigens, der Typ aus der Oberstufe war dein Bruder und er kann echt geil küssen! Bestellst du ihm liebe Grüße von mir, ja?' Benni sah mich siegerich an und ich musste mir ein Lachen verkneifen! Ich setzte mich voller Schadenfreude auf meinen Platz, und Benni setzte sich neben mich. Im laufe der Stunde trafen sich meiner und Bennis Blick immer häufiger und als seine Hand einmal meinen Arm berührte durchzuckte es mich aufeinmal. Als ich in der Pause wieder Bunny und Kai mit einander rummachen sah wurde mir schlagartig wieder schlecht. Benni sah das wohl. 'Syd, wollen wir nicht bisschen an die frische Luft gehen? Ich glaube Kai und Bun jetzt zu sehen ist nicht wirklich gut für dich, oder?' Ich sah ihn an. 'Nein, nein! Geht schon! Aber ich muss eben weg okay? Komm gleich wieder.' Ich lächelte ihn an und ging wieder zurück zum Mädchenklo. Ich wusste wenn es mir irgentwie besser gehen sollte, dann durch Blut. Ich schloss mich wieder in einem der Klos ein und holte die Schere raus. Sie war an der Spitze bereits rot und klebte aber mir war das egal. Ich zog den Ärmel hoch und ritze einen weiteren Kratzer rein. Wieder tat es nicht weh und wieder ging es mir sofort besser.

Kapitel.6: Do you do allways the right things?

Um 19Uhr stand ich in der Stadt an der Bushaltestelle und wartete auf Benni. Ich wollte an diesem Abend nur spaß haben mehr nicht und ich hoffte ich müsste nicht Bunny oder Kai sehen. Ungefähr 5 Minuten später hielt mir jemand von hinten die Augen zu. 'Benni!' schrie ich und die Hände entfernten sich. Ich drehte mich um und sah sein süßes Lächeln. 'Hey Süße! Na, geht es dir wieder besser?', 'Klar, bei dem lächeln' Er legte seinen Arm um mich. 'Sooo, wo geht's hin?' 'Ich weiß nicht, hab an die Wunderbar gedacht' 'Alles klar auf zur Wunderbar.' Er drückte seinen Arm fester um mich und ich kuschelte mich an ihn. Er war so süß zu mir und ich wusste noch nichteinmal ob ich ihn wirklich liebte und ob wir jetzt zusammen wären. Jetzt würden wir erstmal in die Wunderbar gehen und uns dort schön amüsieren. Danach wüsste ich sicher mehr...
In der Wunderbar war es einigermaßen voll aber ich ergatterte noch 2 Plätze für mich und Benni. 'Du Benni? Ich möchte mich nochmal bei dir bedanken, wegen der Sache...' Weiter kam ich nicht denn er legte seinen Zeigefinger auf meine Lippe. 'Ist echt keine Sache, musst dich nich bedanken.' Ich nahm seine Hand in meine Hände und küsste seinen Finger. Er lächelte mich wieder an und aufeinmal bekam ich total weiche Knie und ich ertrank in seinen Augen. Wie konnte ich nur so dumm sein und ihn nie beachten!? 'Hast du Lust zu Tanzen?' Ich tauchte aus seinen Augen auf. 'Gerne!' Wir standen auf und gingen Händchenhaltend auf die Tanzfläche. Im Moment lief ziemlich gute Tanzmusik als fing ich direkt an zu Tanzen und Benni mit mir. Er tanze echt gut, dass muss ich ihm lassen! Ich fing an ihn anzutanzen und er ging erst jetzt richtig ab. Selbst dabei sah er umwerfend geil aus! Aufeinmal war das Lied zu ende und ein etwas langsameres Lied begang zu spielen. Ohne rechzeitig reagieren zu können, nahm Benni mich zu ihm und legte seine Hände auf meine Hüften. Automatisch legte ich meine Hände auf seinen Nacken. Erst jetzt fiel mir auf das er ein ganzes Stück größer war als ich. Ich sah in seine Augen und versank sofort. 'Weißt du Syd...' Er schaute Weg. Nein, bitte nicht, schau nicht weg, schau mir weiter in die Augen!! '...du bist echt süß, fast zu süß für mich... Ich habe die letzten Tage mit dir richtig genossen und ich glaube langsam ich...' Er schaute mich wieder an und dieses mal war ich es die den Zeigefinger auf seine Lippen legte. Ich wusste genau was er jetzt sagen wollte und wenn er dieses sagen würde, wäre das alles wie im Film, viel zu unrealistisch! Ich nahm den Finger wieder weg und jetzt hatte ich den verdammten Drang ihn zu küssen. Mein Kopf näherte sich seinem ganz voll allein und kurz darauf trafen sich unsere Lippen. Nach einer ewigkeit lösten sich unsere Lippen wieder und mir wurde plötzlich verdammt heiß. Scheiße, was hatte ich da gerade gemacht? Ich wollte doch nicht Benni, ich wollte Kai!! Und aufeinmal kam mir wieder das Bild von Bunny und Kai vor die Augen. Bunny... dieses Miststück, sie hatte alles kaputt gemacht. Ich dachte sie wäre meine beste Freundin, und das alles nur, weil ich mich einmal nicht um sie gekümmert habe. Mir wurde richtig schlecht und ich kippte fast um. 'Benni.. äääh.. Können wir kurz vor die Türe? Mir ist grad etwas schwindelig.' 'Klar!' Wir gingen die Treppe hoch zur frischen Luft. Kaum war ich draußen flog eine frische Brise durch meine Haare und ich atmete einmal richtig ein. Meine Zunge vibrierte immernoch von seinem Kuss. Benni kam von hinten an mich ran und schloss seine Arme um meinen Bauch. Ich lehnte mich an ihn. 'Das eben, dass war richtig schön.' Oh mein Gott! Hatte ich das gerade gesagt!? War das wirklich aus meinem Mund gekommen!? Ich fasste es nicht! 'Du kannst gerne eine Zugabe haben!' Ich schaute ihn an und unsere Köpfe kamen sich wieder näher. Aufeinmal war ich das glücklichste Mädchen auf der Welt, aber mitten im Kuss kam wieder Kai vor mir dann Bunny und ich wollte nicht mehr. Ich stoppte den Kuss und drückte ihn Weg. 'Tu.. tut mir Leid.. äh.. ich kann das nicht.. Du weißt das ich gerade erst verletzt wurde... Ich kann das nicht.. Jedesmal wenn ich dich Küsse ist da Kai mit Bunny... Ich kanns nicht tut mir Leid!!' Ich fing an zu heulen und traute mich nicht in seine Augen zu sehen. Ich drehte mich um und rannte weg. Ich wusste nicht wohin aber einfach weg von Benni. Irgentwann stand ich an der Bushaltestelle die 5 Stationen von der Bushaltestelle entfernt war, die in der Nähe der Wunderbar stand. Ich entschied mich kurz fristig nach Hause zu fahren also wartete ich auf den Bus. Ich sah bestimmt schrecklich aus. Hier saß ich also... Wieder mal ganz alleine, heulend und dazu völlig verzweifelt.

Kapitel 7: Why me??
Ich stand noch ungefaehr ne Stunde an der Haltestelle. Nachdem der Bus kam bin ich eingestiegen und sah als erstes Kai mit Bunny hinten im Bus sitzen. Auf die hatte ich jetzt erstmal garkeine lust also setzte ich mich hinter den Busfahrer. Zu Hause bin ich erstmal duschen gegangen und hab mich dann hundemüde ins Bett geworfen. Allerdings habe ich noch nicht geschlafen sondern erst nochmal über alles nach gedacht. Verdammt was hatte ich da gemacht? Ich hatte Benni mehrere male geküsst und dann einfach stehen lassen. Vielleicht hatte ich jetzt meinen einzigsten Freund verloren. Ich stand auf und ging ins Bad. Dort sah ich die Nagelschere wieder also nahm ich sie. Diesesmal würde ich mir aber nicht in den Arm sondern ins Bein schneiden... Danach ging es mir besser und ich konnte mich wieder an lächeln. Ich ging auf's Klo und dann wieder in mein Zimmer.Am naechsten Morgen war ich viel zu müde um aufzustehen also blieb ich erstmal im Bett liegen. Erst dann fiel mir auf das ich ja noch garnicht auf mein Handy gesehen hatte. Ich holte es aus der Handtasche die ich am Abend in eine Ecke meines Zimmers geworfen hatte und schaute aufs Handy. Ich hatte 5 Anrufe in Abwesenheit und 3 Mitteilungen... Ich hoffte das sie nicht von Benni waren. 3 Anrufe waren von Benni, 2 von Bunny. Was wollte sie denn jetzt von mir? War Benni zu ihr gerannt und hatte ihr alles erzählt? Wollte sie mich jetzt fertig machen!? Mir war das ziemlich egal. Ich las die Mitteilungen und hätte heulen können. Sie waren alle von Benni. 'Was sollte denn der scheiß? Erst machst du mich voll an und lässt mich dann einfach da stehen? Was hab ich Falsch gemacht!? Schreib mir!! Benni.' Stand in der ersten. In der zweiten Stand: 'Mensch, Syd, mir ist das wirklich ernst mit uns beiden, ich habe dir gestern schon meine Gefühle gesagt wieso machst du das mit mir? Schreib bitte!' Ich schaute wann er sie geschrieben hatte. Es war um die Zeit, als ich in der Dusche war, also voll klar dass ich sie nicht lesen konnte. Ich hatte Angst die dritte SMS zu öffnen tat dies aber und das brachte mich zum heulen. 'Danke für den tollen Abend aber anscheinend wars das auch, oder nicht? Ich werd dich jetzt in Ruhe lassen aber denk dran ich liebe dich!'. Jeder der das hier jetzt ließt, denkt wahrscheinlich 'Du musst doch nur zu ihm gehen und mit ihm labban' Ha! Leichter gesagt als getan. Ich warf das Handy weg und ging in die Küche um etwas zu essen. Ich hatte Hunger und wollte eigentlich auch nur noch chillen. Ich machte mir ein Brot und ass es langsam auf. Warum war das eigentlich alles mir passiert? Ich mein was habe ich den Leuten getan!? Was habe ich Kai, Bunny oder der Klasse denn getan? Ich hatte vielleicht etwas Bunny vernachlässigt aber das war noch lange kein Grund mich so zu hassen! Warum passiert das alles mir?? Mir rollten die Tränen über die Wangen. Nein Sydney, jetzt heul bloß nicht! Das bringt dir doch eh nix! Lass es, dachte ich zu mir doch die Tränen ließen sich nicht aufhalten. Sie rollten und rollten und ich wollte nicht mehr. Ich hatte alles verloren ich war ganz alleine! Ich hatte keinen Freund, keine richtige Familie, nichts! Nur diese vielen Feinde die mich alle wegen einer Person hassten! Ich nahm das Telefon und rief Bunny an. Sie meldete sich 'Hallo hier ist Bunny!' 'Hey... hier ist.. Sydney...' Sie merkte das ich weinte aber ihr war das egal! Kühl sagte sie 'Sydney, was willst du!? Wieder bei mir ankriechen!?' Ich schluchzte. 'Nein Bunny.. Ich möchte dir gratulieren! Du hast es geschafft mich zum Boden zu bringen. Du hast es geschafft, dass ich mich selber verletzte. Du hast es geschafft, dass ich ganz alleine bin! Bist du jetzt stolz auf dich!? Fühlst du dich jetzt besser!?' Bunny wurde nervös denn sie antwortete erst nach ein paar Minuten. 'Sydney.. Ich wollte dich verletzten ja, aber nicht das du dich selbst verletzt' Jetzt wurde ich wütend. 'Da siehst du mal das dein Schuss nach hinten gegangen ist! Ich hoffe trotzdem dass du jetzt glücklich bist! Jetzt vermisst mich eh keiner mehr...' Ich legte auf. Plötzlich fiel ich in Trance und sah nur noch das Messer auf dem Tisch in der Küche. Wer würde mich denn jetzt schon vermissen?? Ich nahm das Messer in die Hand, hielt es auf meinen Arm und zog das Messer durch. Mein Arm fing richtig an zu bluten und ich schrie auf denn es tat verdammt weh. Ich konnte nicht mehr stehen und ich kippte um. Gleich ist es vorbei, dachte ich, gleich hast du keine Probleme mehr. Mir wurde immer schwindeliger und aufeinmal hörte ich ein schreien. Wer war das? Ich versuchte mich umzudrehen und ich konnte nur lange schwarze Haare erkennen. Dann wurde alles schwarz und ich hörte nur noch wie jemand meinen Namen ganz laut schrie.

Kapitel 8: Be my hero..

Als ich wieder zu mir kam, war es zu hell um die Augen zu öffnen. Also ließ ich sie zu. Danach mein Gedanke war nur 'Scheiße, wieso hast du überlebt?'. Dann spührte ich etwas warmes auf meiner Hand und als ich wieder versuchte die Augen zu öffnen sah ich das dort ein Kopf auf meiner Hand lag. Aber die Person zu dem der Kopf gehörter schlief. Noch total benommen sah ich mich um. Ich war anscheinend in einem Krankenzimmer in irgenteinem Krankenhaus und draußen schien die Sonne. Ich hatte einen dicken Verband um meinen Arm gewickelt aber ich spührte den Arm nicht mehr. Wahrscheinlich hatte man ihn nähen müssen also auch beteuben. Ich hing am Tropf und mir wurde Blut eingeflossen. Anscheinend hatte ich zu viel verloren. Als ich wieder zu dem Kopf blickte, traute ich meinen Augen nicht. Der Kopf gehörte nicht meinen Eltern sonder... BUNNY! Wieso lag sie denn jetzt schlafend auf meiner Hand?? Ich zog die Hand weg und Bunny stand auf. 'Syd!! Du bist wach!! Mensch hast du mir einen Schrecken eingejagt!' Was sollte denn jetzt diese 'beste Freundinnen für immer' Art? 'Was willst du hier? Wieso bin ich hier und Wo um alles in der Welt sind meine Eltern?' Sie sah mich wie ein Auto an. 'Ich bin doch deine beste Freundin? Du bist hier weil du dir die Pulsadern aufgeschlitzt hast und deine Eltern sind gerade etwas zu essen holen. Die haben sich alle voll die heftigen Sorgen um dich gemacht! Alle waren hier, Benni, deine Eltern, ich, Kai. Wieso machst du auch sowas?' Wieso war denn Kai hier gewesen? Und was will jetzt Bunny? Es war doch nicht normal das sie aufeinmal hier saß und so tat als sei nie was geschehen. Was geht hier nur vor??
Aufeinmal kam eine junge Frau herrein. Ich kannte sie nicht und als Ärztin würde ich sie auch nicht schätzen denn sie sah nicht so aus. Sie hielt nur einen Ordner ihn ihrem Armen und lächelte mich jetzt an. 'Hallo Sydney! Schön dich kennen zu lernen! Ich bin Frau Pferfferkorn aber du kannst mich auch Jana nennen. Ich muss jetzt einige Fragen an dich stellen!' Sie schaute nun zu Bunny. 'Könntest du solange draußen warten?' 'Natürlich.', sagte Bunny und ging herraus und schloss hinter sich die Türe. Was wollte diese Jana denn jetzt? Was gab's denn da für Fragen zu stellen? 'Also, Sydney... Ich bin lieber direkt. Wieso hast du das gemacht? Was war der Grund?' Jetzt wurde ich aufeinmal wütend. War sie so'ne Psychatin die mich jetzt für völlig gestört abstempeln wollte?? 'Was geht sie das an??? Wenn ich jemanden zum reden brauche gehe ich zu meinen Freunden aber ganz sicher nicht zu ihnen!!' Ich schaute ihr direkt in die Augen. 'Sydney... Ich will dir nur helfen! Also rede bitte mit mir und sag mir warum du so etwas getan hast.' Sprach ich Chinesisch? 'Ich möchte immernoch nicht mit Ihnen dadrüber reden, jetzt angekommen?' Sie schaute mich an, stand auf und ging. Bestimmt, dachte ich mir, komm ich jetzt in die Klapse! Scheiß Leben!

Als ich am nächsten Tag etwas las klopfte es an der Tür. 'Ja, bitte?' Kai kam rein. Etwas langsam kam er zu mir und sagte ziemlich leise, 'Hi..' Was mir ein Problem machte ihn zu verstehen. 'Hi.' Ich las einfach weiter. 'Darf ich mich setzten?' 'Tu was du nicht lassen kannst.' Ich schaute ihn nicht an. Ich wollte von ihm und Bunny eigentlich nichts mehr wissen. 'Du Syd... Es tut mir Leid was da vorgefallen ist.. Ich wollte dich nicht verletzten.. Ich wollte nicht das du dir sowas antust!' Denkt er eigentlich er wäre der Nabel der Welt? 'Wer sagt denn das es wegen DIR passiert ist? Es gibt auch noch andere Menschen!' Ich schaute ihn immernoch nicht an aber trotzdem merkte ich das er nun auf den Boden schaute. 'Ich verstehe... Es tut mir trotzdem leid...' Er stand auf und wollte gehen. Jetzt kamen mir wieder die Tränen. Ich wollte nicht das er geht. Ich wollte das er mich in den Arm nimmt, mich tröstet, nur er sollte NICHT gehen!! Aufeinmal dachte ich an ein Lied das ich vor kurzer Zeit gehört hatte und fing aufeinmal an zu singen. From the day we met you made me forget all my fears you knew just what to say and you kissed away all my tears I knew this time I had finally found someone to build my life around be a lover and a friend after all my heart had put me through I knew that it was safe with you what we had would never end... And I was wrong Again. Er drehte sich kurz um, sah mich an, schluchzte und ging dann hinaus. Warum wird es hier eigentlich nicht besser? Fehlt nur noch das Benni jetzt hier auftaucht und mir auch noch Entschuldigungen um die Ohren haut. Jetzt weiter zu lesen, hatte ich auch kein Bock mehr. Ich stand auf nahm meinen Tropf und setzte mich ans Fenster. Mein Zimmer war wohl im zweiten Stock. Draußen regnete es. Ganz nach meinen Gefühlen. Dann sah ich Kai draußen gehen, neben ihm Bunny. Sie stritten sich das merkte man denn Bunny machte Bewegungen die die, einer Furie ähnelten. Dann fing er an sie anzubrüllen und das erkannte man daran das er sie ziemlich wütend ansah. Aufeinmal steckte Bunny ihm irgentetwas in die Tasche und das sah aus wie Geld. Kai sah sie ziemlich wütend an und schubste sie dann weg. Dann ging er und sie stand alleine da. Bunny drehte sich jetzt um und sah genau zu mir. Sie lächelte nicht sie schaute mich ganz ernst an. Langsam merkte ich was hier für ein Spiel gespielt wurde. Ein ziemlich Mieses. Und jetzt verstand ich wieso mich jeder hasste. Meine beste Freundin hatte alle bestochen und ich hatte sie immer in Schutz genommen sie wäre keine eingebildete, falsche Schlange. Wie man sich doch täuschen konnte.

Kapitel 9: Somewhere is a place for us...

Am nächsten Tag war mir völlig klar das ich mich rächen müsste. Das alles nur zu Ignorieren wäre nicht sehr hilfreich, außerdem würde es mich als Schwach abstempeln und das war ich nicht. Ich war Selbstbewusst. Selbstbewusst genug um wieder zur Schule zu gehen und mir neue Freunde zu suchen. Zwar würde ich jetzt als kleine Psycho-Braut durch gehen aber es wird ja wohl Leute geben die mich trotzdem mögen. Außerdem hatte ich ja noch Benni, mit dem ich es ja eigentlich mal versuchen könnte und außerdem werde ich mich jetzt mehr auf mein Hobby konzentrieren. Das singen! Seid dem Karaoke Abend habe ich fast nichts mehr anderes getan. Als ich so mit meinen Gedanken spielte kam die Krankenschwester rein und brachte das Essen. 'Sydney, wie fühlst du dich?' 'Schon viel besser, danke!' Sie stellte mir das Essen hin. 'Ich habe gehört das du wahrscheinlich in ein paar Tagen entlassen wirst!' 'Ja, kann sein...' Ich stocherte im Essen rum. 'Hast du Angst wieder zur Schule zu gehen?' Ich schaute sie an. 'Nein, ich habe Angst in die Klapse gesteckt zu werden weil ich nicht mit der Psychatin reden wollte...' Sie setzte sich zu mir. 'Also, es gab schon einige Fälle die heftiger waren als diese hier, und die Leute kamen auch nicht in die Klapse, wieso solltest du also dahin kommen? Ich denke du hast aus dem Fehler gelernt, oder?' 'Ja, das habe ich, aber ich habe trotzdem etwas Angst...' Dann stand sie auf und ging. Sie ließ eine Zeitschrift liegen. Als ich sie mir nahm schlug ich eine Seite auf und auf dieser war als Überschrift Somewhere is a place for us... Wie Recht dieser Satz doch war. Irgentwo wird es doch einen Platz für mich geben.
Ich legte die Zeitschrift wieder weg und drehte mich zum Fenster hin. Was so alles in ein paar Wochen geschehen konnte. Von einem glücklichen Mädchen hatte ich es geschafft im Krankenhaus wegen eines Selbstmord versuch zu liegen. Ich wusste nicht ob ich mich nicht doch wieder ritzen würde oder ob ich es sein lassen würde, alles was ich wollte war aus diesem Zimmer. Mir rollte eine Träne über die Wange. Aufeinmal klopfte es an der Tür. Ich wischte die Träne unsanft weg. 'Ja?' Die Tür öffnete sich und herrein kam Benni. Er hatte Blumen mit. 'Oh, die sind aber schön! Danke!' Ich lächelte ihn an. 'Kein Problem' sagte er allerdings ernster. Klar das er noch sauer war, wegen der Sache bei der Wunderbar... Ich hatte auch nicht's anderes erwartet. 'Geht es dir besser?' er schaute mir direkt in die Augen. 'Ja, danke der Nachfrage.' Ich schaute auf meine Hände. 'Weißt du... das bei der Wunderbar...' 'Schon vergessen!' Ich schaute Benni wieder an und diesesmal lächelte er. In diesem Moment würde ich ihn so gerne in den Arm nehmen. Als könne er Gedanken lesen legte er sich zu mich und legte seine Arme um mich. Ich kuschelte mich bei ihm ein und schloss die Augen. Wie sehr ich diese Geborgenheit doch vermisste, dieses Gefühl geliebt zu werden. Wie sehr ich doch genau dies gebraucht hatte. Aufeinmal wurde mir total schwindelig und ich öffnete wieder die Augen. Doch alles wurde direkt wieder schwarz vor meinen Augen. Dann sah ich nichts mehr und ich fiel in eine art Traum. Ich saß aufeinmal wieder in der Schule, das Deutschbuch aufgeschlagen, die Schere in meiner Hand, der Artikel über Selbstmord. Ich schaute hoch aber es war niemand in der Klasse. Nur Bunny und Kai die sich wild küssten und dann schaute Bunny mich an, mit ihrem fiesen Grinsen und sie sagte mir, ich solle es tun, ich solle es beenden, dann müsse ich diesen Anblick nie wieder sehen. Ich sah die Schere an, doch diesesmal hielt ich sie mir nicht an den Arm, sondern an die Kehle. Sie hatte Recht. Ich war's nicht Wert auf der Welt zu sein. Dann zog ich und der Traum war vorbei.

Kapitel 10: It's time for Holidays!

Auch wenn ich wohl Selbstbewusst genug war, war ich mir nicht sicher ob ich wirklich direkt wieder zur Schule gehen sollte. Seid einer Woche träumte ich immer wieder den selben Traum und er machte mich Psychisch kaputt. Ich war nun wieder zu Hause und schaute gerade Fern als ich mir nochmal alles von dem Tag, als ich zum ersten Mal diesen Traum hatte, durch den Kopf gingen ließ. Nachdem ich aufwachte war eine Krankenschwester neben mir und Benni und meine Eltern waren total glücklich mich froh und munter zu sehen. Erst verstand ich garnichts doch dann erinnerte ich mich das ich in Ohnmacht gefallen war. 'Mein Gott hast du mir nen Schrecken eingejagt als du da aufeinmal lagst und keinen Ton mehr von dir gegeben hast! Du hattest die Augen noch offen und nur noch voll langsam geatmet! Ich hab schon gedacht jetzt hätten wir dich echt verloren!' Ich seufste. Endlich jemand der sich um mich kümmerte und seid dem Tag waren Benni und ich unzertrennbar. Ich erzählte meiner Mutter von dem Traum und sie hielt es fürs beste, wenn ich ersteinmal etwas Urlaub machte. So redete sie mit meinen Schuldirektor und buchte einen Flug nach Dänemark ans Meer. So richtig freuen tat ich mich allerdings nicht, denn immerhin hatte ich dieser Woche eine richtige Freundschaft zu Benni aufgebaut und mit meinen Eltern auch und ich wollte nicht das es in 2 Wochen wieder anders aussehen würde. Ich kann Bunny und sie würde alles tun um mir Benni auch weg zu nehmen und das würde sie sicher schaffen. Aufeinmal stutze ich. Wieso sollte sich Benni, der mitlerweile alles über mich weiß, einfach so von jemanden bestechen lassen? Ich vertraute ihm und hoffte das es eben nicht so seien würde und wer weiß, vielleicht tut es mir echt gut wenn ich mal 2 Wochen am Meer bin und meine Ruhe vor dem ganzen Stress hier habe. So ging es also los.
2 Tage später saß ich also am Strand von Brovst, einem ruhigen Stadtteil in Dänemark. Es war total entspannend. Über mir brutzelte die Sonne und wenn ich mich nur auf mein Gehör konzentrierte hörte ich die Wellen aufschlagen. Manchmal hörte man einen Vogel zwitschern oder ein paar kleine Kinder kichern. Ich öffnete die Augen und stand auf. Ich nahm mir meinen iPod und ging langsam zum Meer. Wie schön prikelnd sich doch der Sand unter meinen Füßen anfühlte. Ich ging bis zu den Knien ins Wasser und dann kam auch schon die erste Welle. Ich breitete die Arme aus und schaute weit hinaus auf's Meer und genau in diesem Moment kam das perfekte Lied für diesen Moment. Leise sang ich mit...
Das ist die perfekte Welle, dass ist der perfekte Tag.
Lass dich einfach von ihr Tragen,
denk am besten garnicht nach...
Das ist die perfekte Welle, dass ist der perfekte Tag.
Es gibt mehr als du weißt, es gibt mehr als du sagst..

Es war ein wunderbarer Moment. Mit jeder Welle fühlte es sich an als würde jeglicher Gedanke aus meinem Kopf gespühlt werden. Mir kam es vor als würde ich Stunden dort stehen und den Wellen zuhören. Langsam wurde es dunkel. Ich nahm die Arme runter und hörte aufeinmal meine Mutter. 'Sydney, Schatz? Komm jetzt bitte, wir möchten zurück ins Hotel!' Ich schaute noch ein letztes Mal auf das Meer. Wie gern wäre ich doch ein Engel, dann könnte ich einfach dort hinten hin fliegen, wo das Wasser aufhört und der Himmel beginnt. Ich drehte mich langsam um und aufeinmal knallte ich gegen etwas großes und stolperte, doch irgentetwas fing mich auf. Na super, seid neusten wandern irgentwelche Säulen durch die Gegend und fangen dann einen auch noch auf, dachte ich. Ich fasste mir an den Kopf, öffnete die Augen und sah aufeinmal in 2 wunderschöne blaue Augen. Dann sah ich den dazugehörigen Kopf. 'Na, allerliebste, beste Freundin? Ich dachte mir ja das du dich freust mich zu sehen, aber das du mir direkt in die Arme fällst wusste ich nicht.' Benni! 'Du bist doch echt gemein!' Er grinste mich frech an und hielt mich immernoch fest. 'Ähm, Benni? Du kannst mich auch ruhig wieder los lassen...' Er grinse weiter. 'Wieso? Ich find's so gerade schön.' Ich legte meine Hände auf seine Teile und fing an ihn zu kitzeln. Sofort ließ er mich los. 'Wieso bist du eigentlich hier und nicht in Deutschland?' Sein grinsen verschwand und sein Blick wurde ernst. 'Soll ich etwa nicht hier sein?' Ohoh, ich wollte das damit doch garnicht sagen! 'So war das nicht gemeint, ich wundere mich nur!' Dann fing er an zu lachen. 'Ja, deine Mutter hielt es für eine gute Idee wenn ich auch komme und hat alles mit der Schule und meinen Eltern geklärt. Naja und Schwupps! Hier bin ich!' Ich umarmte ihn und wir gingen zusammen zu meinen Eltern. Meine Mutter lächelt mich freundlich an und mein Vater packte die Sachen zusammen. Zusammen gingen wir wieder ins Hotel. 'Sag mal Benni, wo ist denn dein Zimmer?' Er schaute mich an und fing wieder an dämlich zu grinsen. 'Mein Zimmer, ist dein Zimmer.' Ich guckte ihn an. 'Haha, bist du lustig! Jetzt sag doch mal ernst!' Meine Mutter gesellte sich zu uns. 'Benni hat schon Recht! Die Zimmer sind sau teuer, und da ihr sowieso schon so gut befreundet seid, könnt ihr euch jawohl 2 Wochen lang ein Bett teilen, oder etwa nicht?' Ich schaute sie an. 'Na meinetwegen..' Jetzt sah ich Benni an der vor Glück fast platze. Man sah ihm an das er sich über alles freute. Das tat ich auch aber musste ich direkt platzen? 'Dann lass uns mal in unser Zimmer, Partner!' Wir gingen in unser Zimmer und Benni schloss die Tür ab. 'Soo, ich geh mich mal eben duschen und umziehen. Bis gleich!' sagte Benni und verschwand im Bad, allerdings schloß er nicht ab. Ich legte meine Sachen auf eine Komode neben einem Fernseher und legte mich ins Bett. Hier sollte ich also 13 Nächte mit ihm verbringen. Wirklich sicher, dass da nichts passieren wird, war ich mir nicht. Ich stand wieder auf und zog mir mein Top und meinen Rock aus. Ich hatte noch meinen Bikini an. Einen kurzen Moment überlegte ich ob ich jetzt nicht einfach zu ihm in die Dusche schlüpfen sollte. Doch dann erinnerte ich mich daran das er keine Badehose an hatte. Ich überlegte kurz und sah mich dabei im Spiegel an. Dann sah ich wieder diese fette Narbe an meinem Arm und dann kam die Erinnerung des Traums hoch. Er war immernoch jede Nacht gekommen. Vielleicht hatte meine Mum auch extra wegen des Traumes Benni geholt. Vielleicht weiß sie, das ich mehr Gefühle für ihn habe als nur beste Freunde. Ich musste es herraus finden. Also öffnete ich meine Haare und schlich zur Badezimmer Tür. Ich legte mein Ohr an die Türe, doch man hörte nur die Dusche. Ich öffnete langsam die Türe und eine leichte Dampf-Wolke kam mir entgegen. Kalt-duscher war er anscheinend nicht. Ich schlich hinein und schloß die Türe leise. Aufeinmal stoppte die Dusche und ich sah das Benni doch seine Badehose an hatte. 'Hat ja lange gedauert bis du mal kommst!' er öffnete die Duschtüre und grinste mich dämlich an. Aufeinmal wurde mir total warm und ein leichtes Kribbeln find in meinem Körper an. Ich lächelte ihn nicht an sondern ging langsam einfach nur auf ihn zu und umarmte ihn. Er legte seine Arme um mich und legte seinen Kopf auf meinen. Wie sehr ich doch diese Geborgenheit liebte und wie sehr ich dieses Gefühl das er dadurch entfachte liebte.
Er zog mich in die Dusche schloss die Türe und machte das Wasser wieder an. Dann zog er mich an sich und küsste mich und aufeinmal hatte ich das Gefühl ich könnte fliegen. Das war der schönste Moment in den letzten Monaten und endlich wusste ich: Jetzt kann's nur noch bergauf gehen...

Kapitel. 11: Everytime we touch

Die Zeit in Dänemark verging viel zu Schnell. Doch mir kam es vor, dass je glücklicher ich wurde, meine Wunden immer schneller verheilten. Es war wie ein endloser Traum, der nie zu Ende ging. Benni wusste einfach was ich wollte und er merkte wenn ich meine Ruhe haben wollte und wann ich jemanden bei mir brauchte. Seid ich in seinem Arm schlafe habe ich diesen Traum nicht mehr. Jeden Abend kuschel ich mich bei ihm ein und jeden Abend streichelt er mir über den Rücken bis ich einschlafe. Er war so lieb und es tat mir so gut ihn zu haben. Mich konnte nichts mehr runter bringen. Bei jedem Kuss schwöre ich kann ich fliegen, und jedesmal wenn wir uns berühren bekomm ich dieses Kribbeln in meinem Körper.
Ist das richtige Liebe? Hab ich den richtigen endlich gefunden? Ich sah an einem Schreibtisch im Hotelzimmer und malte einige Bilder und als ich so nachdachte schaute ich Benni an der auf dem Bett schlief. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es bereits 3Uhr morgens war. Ich legte den Stift hin und setzte mich vor dem Bett auf den Boden und legte mein Gesicht auf das Bett. Er war so unheimlich süß wenn er schlief. Ich küsste ihn auf die Wange und stand dann wieder auf und ging herraus auf den Balkon. Von hier aus konnte man das Meer beobachten. Es war eine ruhige Nacht und wenn man in den Himmel sah konnte man die ganzen Sterne sehen. Der Mond scheinte hell auf das Meer. Diese Nacht war einfach so bezaubernd. Dann sah ich eine Sternschnuppe und wünschte mir das ich für immer mit Benni zusammen bleiben würde. Aufeinmal schlangen sich 2 Arme um meinen Bauch und als ich meinen Kopf nach oben drehte sah ich Benni und er lächelte mich an. 'Was ist los, honeymoon? Konntest du nicht schlafen?' Ich schaute wieder raus auf's Meer. 'Doch, aber ich bin wach geworden und war dann ein bisschen hier draußen.. Eine wunderschöne Nacht, nicht wahr?' Er umarmte mich etwas fester. 'Ja, fast genauso schön wie du...' Ich lehnte mich an ihn. 'Sag mal Benni.. Könntest du dir vorstellen, dass mit uns würde für immer halten? Also, ich meine so richtig lange, bis zum Tod, mit Heirat und Kinder und alles drum und dran?' 'Naja..' Er hörte sich nachdenkend an.. 'Ich denke wir könnten das schaffen!' Ich drehte mich um und legte meine Hände auf seinen Nacken, dann küssten wir uns wieder. Aufeinmal hörte man ein Lied aus einem Zimmer über uns und es passte einfach zu mir.

Cause everytime we touch, I get this feeling.
& everytime we kiss, I swear I could fly.
Can't you feel my heart beats fast, I want this to last.
Need you by my side.
Cause everytime we touch, I feel this static.
& everytime we kiss, I reach for the sky.
Can't you feel my heart beats so, I can't let you go...
Want you in my life..

Der Kuss endete und ich sah ihn an. 'Bitte, verlass mich nie..' Dann küssten wir uns nocheinmal und er trug mich zum Bett wo er mich mit seinen Küssen und seinen Berührungen zum glücklichsten Mädchen der Welt machte.
Am naechsten Tag wachte ich ziemlich zufrieden auf. Benni lag neben mir und sah wieder so sueß aus, dass ich ihn am liebsten nie wieder los gelasse haette. Die ganzen scheiß Sachen die ich durch gemacht hatte, hatte ich schon wieder voellig vergessen. Im moment gab es in meinem Leben nur noch mich und Benni. Doch mir war völlig klar das da noch einiges auf mich zu kommen wuerde wie z.B. der alltaegliche Schulstress und die Geruechte die sicher schon auf der gesammten Schule rumerzaehlt wurden. Außerdem gibt es da sicher noch stress von den Psychologen aus. Doch ich wusste, Benni wuerde immer hinter mir stehen. Ich hatte nur noch 2 Tage mit ihm hier zu verbringen und die wollte ich auskosten so gut es ging. Benni war einfach der perfekte Junge, auch wenn ich das nicht sofort gemerkt hatte. 'Guten Morgen mein Engel!' ,sagte Benni waehrend ich mit den Gedanken rumspielte. Er sah mich grinsend an und ich musste ihn einfach kuessen. 'Guten Morgen, Darling!' Ich kuschelte mich wieder bei ihm ein und schloss die Augen. Er ist und bleibt ein Traum in den ich mich verliebt hatte.

Kapitel 12: Back at home...

Es war Sonntag Morgen gegen 12Uhr als ich aufwachte. Freitag noch lag ich am Meer von Daenemark und morgen muss ich schon wieder zur Schule. Das war so schlimm an Ferien. Man musste von der Entspannung zurueck in das Alltaegliche Leben. Als ich Benni am Freitag verabschiedete musste ich doch tatsaechlich heulen, und das, obwohl es doch nur eine Nacht war die wir getrennt waren. Es war einfach zu sueß, als er auch anfing zu weinen. Seid Freitag hatte ich ihn nicht mehr gesehen aber wir telefonierten die halbe Nacht. Ich sah auf die Narben an meinem Arm. Sie wuerden mich nun ein Leben lang verfolgen, doch das machte mir nichts aus. Immerhin waren diese Narben auch Grund dafuer, dass Benni und ich zusammen kamen. Ich kuesste meinen Arm und stand auf. Ich schaute mich kurz in meinem Spiegel an meinem Schrank an und fing an zu laecheln. Oh mein Gott, dachte ich mir. Das letzte Mal als du dort hineinsahst sahst du ein Maedchen das total am Boden zerstoert war. Mit dem du wirklich nichts anfangen konntest und das einfach dachte es waere ein Koerper ohne Gluecksgefuehle. Ich lief herunter wo meine Ma schon fruehstueckte und gerade die Zeitung las. 'Guten Morgen!' floetete ich und setzte mich zu ihr. 'Na, gut geschlafen?' Sie laechelte mich an. 'Natuerlich, allerdings waere es mir in Daenemark lieber!' Sie grinste immernoch. 'Wieso ginst du so, Ma?' Sie legte die Zeitung weg und zeigte auf ein paar Blumen die dort auf der Kuechentheke standen. Dabei lag auch ein Brief. 'Fuer mich?' Meine Mutter nickte. 'Benni hatte sie eben vorbeigebracht, wollte eigentlich zu dir, du hast aber noch geschlafen, er meinte er kommt in na Stunde wieder, und die ist in 10Minuten zu Ende.' Ich fing an zu laecheln. Ich nahm mir die Blumen und die Karte und rannte wieder in mein Zimmer. Dort roch ich erstmal genueßlich an den Blumen und stellte sie ans Fenster. Dann oeffnete ich den Brief mit etwas zittrigen Haenden. Was hatte er wohl geschrieben?? Ich war total gespannt. Mein Herz schlug schneller und schneller.

Liebe Sydney...
Oh Gott, wie faengt man denn solche Briefe an? Hehe.
Ich wollte dir nur sagen, dass ich die 2 Wochen wirklich genossen habe und du wirklich ein wunderbares Maedchen bist! Du bist das erste Maedchen fuer das ich solch großen Gefuehle habe. Ich kann dir garnicht beschreiben wie froh ich dadrueber bin dich zu haben. Ich moechte dir nur sagen, dass ich wirklich immer fuer dich da bin und dich nie wieder verlassen werde! Wir schaffen das schon, mit Kindern und allem drum und dran!
Denk daran mein Engel!
Ich liebe dich!
Benni.

Oooooh Gott, war das suuuueeeß! Ich legte den Brief auf mein Nachtschraenkchen und legte mich auf die Seite. Ich koennte Platzen vor Glueck. Ich schloss die Augen und sah wieder Benni. Aufeinmal merkte ich das sich jemand hinter mich zu mir gelegt hatte. Ich oeffnete die Augen wieder und merkte dann einen Arm der sich um meinen Bauch schlug. 'Hallo mein Engel!' Ich drehte mich um und sah in Bennis Augen. 'Hallo Schatz!' Ich kuesste ihn. 'Wie hat dir mein Brief und die Blumen gefallen?' 'Die Blumen waren wundervoll und der Brief auch, dankeschoen!' 'Hab ich mir doch gedacht das es dir gefaellt!' Ich laechelte ihn an und dann kuessten wir uns wieder. Wir gingen zusammen in einem kleinen Waldstueck spazieren und redeten ueber die letzten Wochen. Dann sprach er das Thema an, ueber das ich eigentlich nicht mehr reden wollte. 'Sag mal Sydney... Wieso hast du dir das damals ueberhaupt angetan?' Ich sah ihn an... 'Ich weiß es doch selber nicht...' Er merkte wohl das ich mich direkt wieder verschloss und verkrampfte denn er nahm mich in den Arm und streichelte mir ueber den Ruecken. Dann drueckte ich ihn leicht weg und sah ihm in die Augen. 'Das war alles nicht leicht fuer mich. Ich hatte alles verloren, meine beste Freundin, du warst sauer auf mich, ich hatte keinen mit dem ich reden konnte. Ich dachte ich mache alles falsch und keiner wuerde mich vermissen und dann sah ich das Messer auf dem Tisch...' Ich schaute auf den Boden und hielt mich an Benni fest. Die Traenen kamen mir immer naeher und naeher. 'Ich habe mir einfach das Messer genommen und aufeinmal kam da soviel blut und mir wurde so schwindelig...' Benni zog mich wieder an sich und drueckte mich. Er wollte nicht das ich weinte. 'Ist doch gut...' sagte er nur und dann gingen wir zu einem kleinen See. Ich setzte mich auf den Boden, zog die Knie an mein Gesicht und sah aufs Wasser. Es war ruhig und man hoerte leiste die Blaetter der Baeume im Wind tanzen. Haette ich diesen Fall nicht ueberlebt, haette ich dies alles nicht mehr mitbekommen... Ich hatte das alles geschafft, jetzt werde ich auch noch den Rest schaffen!

Kapitel 13: School beginns!

Am naechsten Morgen klingelte mein Wecker gegen 6.30Uhr. Ich war es total ungewohnt so frueh aufzustehen. Benni hatte mir gestern gesagt er wuerde mich heute um 7.30uhr abholen und dann wuerden wir zusammen zur schule fahren. Ich hatte also eine Stunde mich fertig zu machen. Langsam trabtre ich ins Bad und betrachtete mich im Spiegel. Ich streckte die Zunge aus und nahm mir meine Zahnbuerste. Waerhrend ich mir meine Zaehne putze setzte ich mich auf den Badewannenrand und schaute auf den Boden. Ich war nervoes und hatte Angst vor dem Schultag. Ich wuerde ueberhaupt totale Probleme bekommen weil ich den gesammten Stoff wiederholen muesste. Außerdem wie wuerden die Leute in meiner Klasse reagieren? Ich schloss die Augen und malte mir eine positive Reaktion aus. Vielleicht wuerden sich ja alle freuen mich wieder zu sehen und mit mir normal reden. Meine Mutter erzaehlte mir, dass unserer Klassenlehrerin wohl schon mit den Leuten aus meiner Klasse geredet haette, und das die meisten von sich aus bereit waeren sich etwas mehr um mich zu kuemmer. Ich oeffnete die Augen wieder und wusch mich fertig. Dann ging ich zurueck in mein Zimmer und saß mich auf mein Bett. Ich zog die Beine an und legte meinen Kopf auf meine Knie. Ich fragte mich nur wie es Bunny gehen wuerde, und wie sie reagieren wuerde...
Ich ging zum Kleiderschrank und zog mich an. Eine blaue Jeans und ein rotes Top dazu die passenden Schuhe. Dann nahm ich mir meine Schmuckbox und holte Ohrringe und Ringe raus. Ich nahm meine Schminke in die Hand und schminkte mich. Danach fing ich an meine Haare zu machen. Als ich mit meinem Werk fertig war, betrachtete ich mich wieder im Spiegel. Ich musste laecheln. Jetzt siehst du wieder stark aus....
Als ich meine Tasche noch schnell gepackt hatte, ging ich herrunter zu meiner Mutter die schon wartete. 'Schatz, du hast noch 20 Minuten zeit zu Frueckstuecken also beeile dich bitte!' Ich setzte mich an den Kuechentisch und sah aus dem Fenster. Es war ein schoener Morgen, denn die Sonne scheinte schon und der Himmel war blau. Gott hatte es wohl heute ausnahmsweise gut mit mir gemeint. Ich nahm mir ein Brot und schmierte es mit Nutella. 'Mama...?' Meine Mutter legte die Zeitung weg und sah mich an. Dann fing sie an zu lachen. 'Heeey! Wieso lachst du! Das ist gemein!' Meine Mutter fing sich wieder ein. 'Du hast da Nutella am Mundwinkel kleben!' 'Och Mama....' ich wischte es weg. 'Ich hab Angst...' Meine Mutter sah mich nun ziemlich ernst an. 'Ich weiß, haette ich auch, aber da musst du durch. Wird schon schief gehen.' Ich ass noch ein Brot und schon klingelte es an der Tuere. Ich stand auf und oeffnete sie und sah in Bennis Gesicht. 'Guten Morgen mein Engel!' Ich gab ihm einen Kuss und bat ihn rein. 'Ich muss nur noch eben etwas aus meinem Zimmer holen ich komme gleich!' Benni ging zu meiner Mutter in die Kueche und ich ging wieder hoch in mein Zimmer. Dort sah ich mich nochmal in den Spiegel und fand ich sah echt huebsch aus. Man wuerde echt nicht denken das ich mir was antun koennte. Ich ging zu meinem Schreibtisch und suchte mein Handy. Ich fand es schließlich unter einem Berg von alten Blaettern auf denen ich noch verzweifelt jeden Mist aufgeschrieben hatte. Ich nahm mein Handy und ging runter. 'Okay, wir koennen gehen!' Benni legte den Arm um mich und so gingen wir schließlich zur Schule. 'Und? Aufgeregt?' Er sah mich an. 'Du hast gut reden, du hast nicht versucht dich selber umzubringen!'
Ca. 5Minuten spaeter waren wir an der Schule angekommen. Ich atmete nocheinmal tief durch und ging dann in die Schule rein. Ich schaute mich um, bis jetzt hatte mich noch niemand daemlich angeguckt oder irgentwie ueber mich gelacht. Ich ging die Treppe zu unserer Klasse hoch. Mein Herz schlug schneller und schneller und ich hatte das Gefuehl mich jeden Moment uebergeben zu muessen. Dann stand ich vor der Tuere zu unserem Gang. Ich sah Benni an. 'Wollen wir?' Ich atmete tief durch und sagte 'Okay!' Wir gingen durch die Tuer, doch es schien niemand auf dem Gang zu sein. Das verwirrte mich. 'Wo sind die denn alle?' Ich sah Benni an. 'Ne gute Frage!' Ich ging zu unserer Klassentuere welche zu war. Ich klopfte zur sicherheit nochmal aber man hoerte nichts. Auf dem Gang war eine toten Stille. Es machte mir Angst. Dann oeffnete ich die Tuere. Ich sah unsere Lehrerin. Ich sah die Klasse. Alle Augen waren auf mich gerichtet. Wieso waren die denn alle schon hier drinnen die Schule beginnt doch erst in 10 Minuten! 'Aaaeeh, hallo?' Benni laechelte und ging an mir vorbei in die Klasse. Er setzte sich einfach auf seinen Platz und machte einen auf cool. Ich verstand nur Bahnhof. 'Oh, hallo Sydney! Schoen das du wieder da bist! Ich haette dich gerade fast nicht erkannt! Setz dich doch!' Sie laechelte mich an. Neben meinem Platz saß Bunny. Wieso saß sie denn wieder da? Ich ging in die Klasse schloß die Tuere hinter mir und setzte mich hin. Alle Augen verfolgten jede meiner Bewegungen. Hallo? Haben die denn noch nie ein Maedchen gesehen? Ich setzte mich hin und schaute mich um. Immernoch sahen sie mich alle an. Hatte ich irgentwas auf der Stirn stehen? Ich sah zu Benni. Er grinste immernoch. Konnten wir jetzt mit dem Unterricht beginnen? Wieso gucken die denn alle so? 'Nunja, ihr wisst wodrueber wir geredet haben, also haltet es ein. Ich muss dann jetzt wieder gehen. Bis zur vierten Stunde.' Unsere Lehrerin verließ den Raum. Sofort wurde es lauter und die Leute standen wieder auf und redeten. Die Gewohne Atmosfaehre begann. Ich packte meine Englisch Sachen raus und saß einfach nur da und kritzelte etwas auf mein Buch. Bunny saß immernoch neben mir und schaute auf ihre haelfte des Tisches. Dann kam Benni zu mir. 'Seltsam das gerade oder?' Ich sah ihn an. 'Jaa, schon verdammt merkwuerdig.. Hat mir Angst gemacht...' Aufeinmal schlug Bunny ihn Buch auf den Tisch. 'Wieso machst du nur so'nen Scheiß Syd???' Ich sah Bunny an. Benni kuesste mich auf die Wange und ging dann wieder zu seinen Freunden. Er hatte ja noch welche.. 'Was geht dich das an?' Ich kritzelte weiter auf meinem Englischbuch herrum. 'Hast wohl deine Freunde durch deine Bestechungs-Aktionen verloren, was?' Ich schaute sie an. Was wuerde ihre Antwort sein. 'Ich weiß ich hab viel scheiße gebaut und so und das war echt nicht korrekt von mir, und das nur weil ich so verdammt eifersuechtig war das du Kai abbekommen hast!!!' Etwas nasses huschte ueber ihr Gesicht. Normalerweise wuerde ich sie jetzt in den Arm nehmen, aber ich hielt es nicht fuer noetig. 'Du kannst Kai gerne behalten, ich habe Benni und der ist hundertmal besser als Kai!' 'Syd, du verstehst nicht! Ich entschuldige mich wirklich dafuer was ich getan habe! Ich wollte doch echt nicht das du dir was antust und so! Ja klar, ich wollte das es dir schlecht geht, aber doch nicht so schlecht! Man es tut mir Leid!!! Außerdem, verdammt, ich vermisse dich so sehr und ich brauche dich wirklich...' Sie sah mich an und mitlerweile verschmierte ihre Schminke ihr huebsches Gesicht. 'Selbst wenn es dir leid tun wuerde, denkst du wirklich ich koennte dir wieder vertrauen? Nein, tut mir leid Bun...' Ich stand auf und gesellte mich zu einer Gruppe Maedchen. Ihre Reaktion war Positiv und sie nahmen mich direkt bei ihrer Unterhaltung auf. 'Sydney, ist echt schoen dich wieder hier zu haben, wir haben uns echt Sorgen gemacht!' Sagte Lisa. 'Ja, und tut uns Leid das wir dich wegen Bunny so fertig gemacht haben, aber sie hatte echt gute Argumente dafuer, dass du ja so schlimm gewesen haettest sein sollen.' , meinte Katrin. 'Ist doch kein Problem, haupsache jetzt ist wieder alles okay!' Ich laechelte sie an. Ich hatte es im Gefuehl, jetzt wuerde wieder alles gut werden.

Kapitel 14: Now it's your turn!
Nach der zweiten Stunde begann die große Pause. Ich war wirklich gluecklich, denn ploetzlich mochten mich wieder alle und jeder war nett zu mir. Sogar die Jungs. Außerdem wunderte sich keiner dadrueber das ich und Benni zusammen waren. War mir nur komisch vorkam war, dass Bunny in der Pause ganz alleine in der Ecke saß. Was war nur passiert das sie auf einmal alle hassten? War es wegen mir, oder hatte sie noch mehr scheiße gebaut? Ich wuerde gleich mal ein paar Maedchen fragen. Ich ging herraus auf den Gang. Hier fing damals alles an.. mit Kai und mir... Wie vom Teufel kam aufeinmal jemand lachend aus der gegenueberliegenden Klasse. Es war niemand anderes als Kai. Ich blieb stehen und er ebenso. Fuer einen Moment schien wieder die ganze Welt anzuhalten. Es gab wieder nur ihn und mich. Doch diesesmal war da keine Musik und keine Wolken. Diesesmal war da einfach nur pure Stille und ein kalter Wind. Ich sah ihm in die Augen und erkannte sie nicht mehr. Diese Person die vor mir stand, war nicht mehr die, die ich kannte. Was war nur mit ihm geschehen.. Ich loeste mich von dem Blick, drehte mich um und ging wie in Trance zurueck in die Klasse. 'Sydney, warte..' Ich hoerte nicht auf ihn und ging einfach weiter. Frueher waere ich jetzt zu Bunny gegangen, und nun? Jetzt war ich hier, Benni bei seinen Freunden und Bunny? Die saß in der Ecke und starrte vor sich hin. Nein, egal was sie mir angetan hat, dieser Anblick ist trotzdem nicht schoen. Ich werde nicht das gleiche mit ihr Abziehen. Ich ging auf sie zu und setzte mich neben sie. 'Na du...' Sie sah mich an. 'Was geht denn mit dir ab wieso setzt du dich zu mir?' Ich musste grinsen. 'Was denn? Darf man sich noch nicht mal mehr zu seiner besten Freundin setzten?' Okay, sie hatte mir wirklich miese Dinge angetan, aber damit muss man klar kommen, immerhin hatte sie immer alles bekommen was sie wollte. Dafuer musste sie mich aber ins Kino einladen und mir eine riesen Tuete Popcorn ausgeben. Sie schaute mich immernoch misstrauisch an. 'Ist das dein ernst? Trotz der Sachen die ich dir angetan habe? Bist du dir sicher?' Ich laechelte immernoch. 'Natuerlich, du bist eben wie du bist, ne kleine Schlange, aber ich nehme es dir nicht uebel, immerhin hast du immer alles bekommen was du willst. Aber ich hoffe dass es das erste, und auch letzte mal war, dass du mir das angetan hast!' Bunny schaute auf ihre Finger. 'Tut mir wirklich leid.. Danke..' Sie sah mich wieder an und wir umarmten uns. 'Hast du Freitag schon was vor? Du kannst ja zu mir kommen und dann koennen wir uns mal so richtig aussprechen!! Aber vorher moechte ich wissen, was denn eigentlich jetzt mit dir und Kai war!' Sie sah wieder auf ihre Finger. 'Kai war total doof. Am Anfang hat er mir ja noch gefallen und ich war richtig froh als ich ihn dann rumgekrigt habe, wenn auch nicht ganz fair.' Sie sah mich wieder mit einem traurigen Blick an. 'Aber nach einiger Zeit wich er mir nicht mehr vom Fleck und hing an mir wie die Pest. Damit er mich mal in ruhe laesst hatte ich ihm gesagt er soll zu dir gehen und dich troesten, dass hat er ja auch gemacht, allerdings fing er ploetzlich an mit mir zu wetten, dass er es schaffen wuerde dich dazu zu bringen, ihm wieder hinterherzuheulen. Das hat er ja dann auch geschafft im Krankenzimmer, da hast du ja dann fuer ihn gesungen und so, aber ich fand das gemein und habe ihn angeschriehen. Ihm war das egal, er wollte sein Geld haben, also hab ichs ihm gegeben und direkt schluss gemacht. So einen Freund brauche ich doch nicht, der solche Wetten abschließt...' Jetzt verstand ich auch, wieso sie sich vor dem Krankenhaus stritten! 'Achso, und wieso hassen dich jetzt alle, beziehungsweise, wieso redet keiner mehr mit dir?' 'Weil ich mich selber dafuer hasste, was ich dir angetan habe, also habe ich die Maedchen gegeneinander aufgehetzt damit sie mich hassen. Ich wollte das selbe durchmachen wie du, um zu verstehen wie du dich wohl gefuehlt hast, nur der große Unterschied ist, dass du gerade hier neben mir sitzt und mit mir redest.' Ich sah sie an.. Sie war wirklich die beste Freundin die man sich vorstellen konnte.

Ende

Geschrieben von Neusserin


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